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Addis Ababa

Die Hauptstadt Äthiopiens im zentralen Hochland hat eine Fläche von etwa 300 km². Die Stadt liegt zwischen 2.200 und 3.000 Metern ü. d. M. am Fuße des Mount Entoto und ist damit die dritthöchstgelegene Hauptstadt der Welt.

Zu den Sehenswürdigkeiten in Addis Ababa gehören die St. Georgskirche (19. Jh.), die Dreifaltigkeitskirche , das Menelik-Mausoleum und der Alte Ghibbi-Palast . Unbedingt sehenswert ist auch das Völkerkundemuseum , das wie die Universität in der ehemaligen Residenz Haile Selassies untergebracht ist. Der Samstagsmarkt , einer der größten Afrikas, lädt zum Stöbern ein.

Flugverbindungen

Die Ethiopian Airlines verbinden Addis Ababa mit dem weitgefächerten Flughafennetz von über 14 Flughäfen im Land und mit über 60 Ländern in Afrika, Europa, im Nahen Osten, in Asien und in den USA. Sie gilt als eine der besten Fluggesellschaften Afrikas.

Außerdem fliegen andere Fluggesellschaften wie die Lufthansa (die kürzlich mit den Ethopian Airlines ein „Code-share Agreement“ geschlossen hat), Kenya Airways, Yemenia, bmw, Emirates, British AIR u. a. nach Addis Ababa.

Besonders sehenswert neben der Landschaft und Addis Ababa sind die zahlreichen Ausgrabungsstätten und die Zeugnisse der jahrtausende alten christlichen Kultur Äthiopiens.

Night-Life

Es gibt nicht nur in Addis Ababa eine umfangreiche Nigh-Life-Szene, sondern auch in vielen grossen Städten Äthiopiens. Alleine in Addis Ababa befinden sich zahlreiche einheimische und internationale Restaurants und Bars mit vollständigen Service. Sämtliche Küchen der Welt sind dort vertreten. Abends bieten viele Restaurants und clubs traditionelle und internationale Unterhaltung an.

Axum

Heute eine moderne Stadt im Norden des Landes, hat Axum eine glanzvolle Vergangenheit von 3.000 Jahren. Einst lag sie als Hauptstadt des mächtigen Königreiches von Axum an der vielleicht ältesten Handelsstraße der Welt, und ihre Lagerhäu-ser barsten gleichsam mit den Reichtümern, die Karawanen aus den Nilländern, aus Ninive (Irak) und Rom in die Stadt brachten.

Beeindruckende Monumente dieser reichen Vergangenheit sind die Monolithstelen. Bei den mit Namen versehenen Stelen handelt es sich um Grabdenkmäler vornehmer Persönlichkei-ten. Das mit 33 Metern höchste Exemplar soll schon während seiner Errichtung zerbrochen sein. Die zweithöchste, 25 m hohe Stele wurde während der italienischen Besatzung 1937 entwendet, in Rom aufgebaut und trotz äthiopischer Proteste erst im April 2005 wieder zurückgegeben – sie steht kurz vor Ihrer Wiederaufrichtung (Quelle: wikipedia.org). Von den ursprünglich über 100 Obelisken stehen heute nur noch einige kleinere aufrecht, darunter eine 23 Meter hohe Stele.

Bahar Dar

Bahar Dar liegt am südlichen Ufer des 3.600 m² großen Tana Sees. Es passiert zwar nichts aufregendes, bis auf den hektischen Samstag-Markt in Bahar selbst, aber es gibt eine Menge im Umland zu entdecken.

Im Tana See liegen viele Inseln verstreut, auf denen sich zahlreiche Klöster finden. Einige von ihnen sind bereits im 11. Jahrhundert erbaut worden, viele aber erst im 16. Jahrhundert. Die bekanntesten Klöster sind Ura Kidene Meret, Kebran Gabriel (nicht für Frauen zugänglich) and Debre Maryam.

Örtlich bekannt als Tis Isaat, sind die Wasserfälle 400 m breit und 45 m tief. Bahar Dar liegt etwa 300 km nordwestlich von Addis Abeba.

Die Stadt an der Quelle des Blauen Nils liegt näher bei den Wolken als am Meer. Der Tana-See, der zu den höchstgelegenen stehenden großen Gewässern gehört, liegt auf etwa 1.800 m ü. M. im äthiopischen Hochplateau. Von seinem südlichen Ende strömt der mächtige Abbai oder Blaue Nil in vielen Windungen über tausend Kilometer weit bis zur Grenze des Sudan, um sich dann in Khartum mit dem Weißen Nil zu vereinen. Es waren die Wasser des Tana-Sees, die schon die altägyptische Kultur nährten und wachsen sahen.

 

 
 
     
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